Express international

Historie der Express

In den Jahren 79, 80, 81 wurden gut 1000 Expresse gebaut, in einem rasenden Takt. Die Fertigung war am Anfang in Kristinehamn und wurde nach dem Konkurs auf Gotland fortgesetzt. -79 wurden 100 Boote geliefert, -80 wurden 600 Boote geliefert und -81 wurden 300 Boote geliefert. Die Boote wurden am Fließband aufgelegt, Weihnachten 1980 wurde Express nr 1000 gefertigt. (Anm. d.Übersetzers: Die letzten 2 Sätze stimmen nicht ganz überein. Wahrscheinlich ist der letzte richtiger. Siehe Quelle Nr 2.) Der Verkauf ging träge zum Schluß, 1982 ging Albin Marine Konkurs. Die Fertigung wurde in kleinerer Skala auf Gotland fortgesetzt. Die Boote die bis -84 verkauft wurden haben Fertigungssnummern nahe an 1100. Ich glaube, alle Expresse wurden als Halbfabrikat gebaut und der Eigner, mit Hilfe eines Handbuches, schraubte alles Holz selbst ins Boot, baute den Kiel an u.s.w. Das Orginal des Handbuchs gibt es auf der (schwedischen) Homepage zum runterladen. (Link als Quelle Nr.3)

Der gelcoatgraue Express mit der Fertigungsmnummer 604 "Gråhund" war das letzte Boot vor den Werksferien -80 wegen der Farbe, danach bedurfte es einer umfassenden Reinigung und eines gründlichen wachsens der Form.

Ein anderer Express mit einer herausfallenden Fertigungsnummer ist 1200 "Erstagatan", der auf Gotland um -82 produziert wurde. Welcher Express als letzter -84 produziert wurde ist unbekannt.

1989 -1990 wurden ca. 10 Boote auf Gotland gebaut, hier finden wir die berühmten 1120 och 1121 och 1300.
Einige Boote wurden nach Finnland geliefert und eine unbekannte Anzahl von diesen ist blau.

Die blauen Expresse waren die letzten Boote die vor den Sommerferien aufgelegt wurden. Man hatte nur wenig Zeit, die Formen für die Produktion weißer Boote zu reinigen. Ein wachsen der Formen reichte zu der Zeit für 20 Boote.

Im Jahr 2000 wurde der rote Express mit der Nummer 2000 gebaut, der wurde in Estland aufgelegt und gebaut und ist sicher der luksuriöseste aller Expresser. Die Einrichtung war anders und das Einmessen unter der Klassenregel wurde problematisch. Das Boot nahm an der Schwedischen Meisterschaft (SM) 2000 teil und kam auf Platz 20, ist aber heute in Norwegen zu finden.

Im Jahr 2001 wurde "Jobman" aufgelegt in Arboga von Jansson (die eine Hälfte von Jansson/Zarin in Köping) mit der Fertigungsnummer 2001. Trinity Marin auf Lidingö stellte das Boot fertig und eine Besuchsreportage von Trinity gibt es in einem alten X:et (Anm. d. Übersetzers: Blatt der schwedischen Klassenvereinigung, faksimile auf deren Internetseite unter Risinfo-->X:et arkiv). Winter 2001-2002 wurde SWE 2002 "Burken" in Munkedal von RS-plast aufgelegt und von den Eignern vor der SM i Marstrand fertiggestellt.

Im Jahr 2003 setzte man eine Fertigung in Gang in Fjugesta bei Örebro von Nya Expressbyggarna. 10 neue Boote resultierten daraus. RS-plast legte Rumpf und Deck auf welche dann nach Fjugesta transportiert wurde zur Schlußmontage. Alle Boote sind "werftgefertigt" von Nya Expressbyggarna. Die Boote haben die Fertigungsnummern 2003 bis 2011 und segeln in Schweden bis auf 2007 welcher in Norwegen segelt (NOR210).

Finnessabåtar in Trosa übernahm die Fertigung Ende 2005 und wird in Kürze ein Boot klar haben und wird 2007 den Verkauf starten.

Ihre Segelnummer (welche in Schweden gleich der Fertigungsnummer ist) bekommen die Boote heutzutage bei der Lieferung und nach anerkannter Einmessung.

Quelle:http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?&USER=user_314527

Geschichte Albin Marin (PDF 6,94MB)

Kurioses

Wer sich das Umschlagsbild der Bauanleitung genau anschaut, entdeckt vielleicht Details die es auf unseren Expressen nicht gibt, z.B. einen spitzeren Achtersteven, Vorstagbefestigung an den Bug geschraubt, Selbstwendefock, andere, geradere Salinge, der Toppnant sitzt über den Salingen. Das Bild zeigt den Prototypen des Express unter Segeln. Der Expressprototyp war ein wenig kürzer als der heutige Express und hatte Selbstwendefock. Peter Norlin fand, daß die Geschwindigkeit gerade ausreichend war in leichten Winden gegenüber der J24, aber gut in stärkeren Winden. Die Selbstwendefock wurde mit einer 110% Fock ersetzt, was die Leistungen verbesserte. Der Express wurde nach achtern verlängert und bekam eine runderes Achterschiff.